Häufige Fragen
Die wichtigsten Antworten zu NormProof - von Datenschutz bis Lizenzmodell. Deine Frage fehlt? Schreib uns an [email protected].
Wo liegen unsere Daten - und wer hat Zugriff?
Alle Daten liegen auf einem dedizierten Server der Hetzner Online GmbH im Rechenzentrum Nürnberg, Deutschland (ISO-27001-zertifiziert, AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO). Auch der E-Mail-Versand läuft über einen deutschen Anbieter (IONOS SE). Es gibt keine Speicherung bei US-Cloud-Anbietern. Hochgeladene Dokumente werden verschlüsselt gespeichert; Zugriff hat nur deine eigene Firma - und auch die nur auf das, was der jeweilige Mitarbeiter ausdrücklich freigegeben hat.
Nutzt die KI-Lesehilfe externe KI-Dienste?
Nein. Texterkennung und Übersetzung laufen ausschließlich auf eigener Infrastruktur in Deutschland mit lokal betriebenen Modellen. Kein Dokument verlässt dafür unsere Systeme, es werden keine US-KI-Dienste (z. B. OpenAI, Google) eingebunden. Die Lesehilfe startet außerdem nur auf ausdrückliche Anforderung des Nutzers.
Wer braucht die DIN-2303-Schulung überhaupt?
Die DIN 2303 verlangt qualifiziertes Personal für schweißtechnische Arbeiten an wehrtechnischen Produkten. Punkt 37 der A-Z-Sammlung Wehrtechnik, herausgegeben von der Zivilen Leitstelle Wehrtechnik DIN 2303, erstreckt die Schulung auf die Verantwortlichen für Fertigung, Einkauf, Qualitätssicherung, Vertrieb und Projektleitung - mindestens alle 3 Jahre und durch die verantwortliche Schweißaufsichtsperson Ihres Betriebs. Das gilt allerdings nur in Betrieben, in denen die Abteilungen wegen Größe oder Struktur nicht in engem Kontakt stehen. Ob das auf Ihren Betrieb zutrifft, klären Sie mit Ihrer Zertifizierungsstelle.
Was bekommt der Mitarbeiter nach bestandener Prüfung?
Bei einem freigegebenen, kaufbaren Kurs einen personalisierten Schulungsnachweis als PDF mit QR-Code. Jeder Nachweis ist über eine öffentliche Prüf-Seite verifizierbar - ein Auditor kann die Echtheit in Sekunden prüfen, ohne Zugang zur Plattform zu brauchen. Kurse, die noch in der Beta-Phase offen zugänglich sind, können bereits durchgearbeitet werden, stellen aber noch keinen Nachweis aus; das steht bei jedem betroffenen Kurs dabei.
Wie behält die Schweißaufsicht den Überblick?
Über das Compliance-Cockpit mit Ampel-Logik: Grün = alle Nachweise aktuell, Gelb = läuft bald ab, Rot = fehlt oder abgelaufen. Ablauf-Erinnerungen gehen automatisch per E-Mail raus (42 und 7 Tage vorher). Für Audits gibt es den Export auf Knopfdruck.
Was kostet NormProof?
Eine Kurslizenz kostet je nach Kurs zwischen 30 € und 100 € netto pro Mitarbeiter, dazu kommt der Firmenzugang ab 299 € netto pro Jahr - gestaffelt nach Mitarbeiterzahl (bis 10 Personen 299 €, danach 449 €, 599 €, 1.190 € und ab 151 Personen 1.990 €). Die genauen Preise je Kurs stehen im Katalog.
Wie funktioniert der kostenlose Test?
Selbst registrieren, sofort loslegen: 14 Tage voller Funktionsumfang inklusive Kurs, Cockpit und Dokumenten-Upload. Der Testzugang endet automatisch - es gibt keine Kündigungsfrist und keine automatische Umwandlung in einen Kauf. Nach Ablauf werden Trial-Daten automatisch gelöscht.
In welchen Sprachen gibt es die Plattform?
Die Oberfläche gibt es in über 20 europäischen Sprachen; jeder Mitarbeiter wählt seine Sprache selbst. Bei der DIN 2303 sind auch die Kursinhalte übersetzt, samt Untertiteln für die Videos. Die übrigen Kurse liegen derzeit auf Deutsch vor. Die Schweißaufsicht sieht die Ergebnisse in jedem Fall einheitlich auf Deutsch.
Gibt es eine App?
Ja. NormProof lässt sich als App auf dem Smartphone installieren (Android und iOS, ohne App-Store-Zwang) - Dokumente lassen sich direkt mit der Kamera hochladen. Eine Play-Store-Version ist in Vorbereitung.
Wie geht ihr mit Gesundheitsnachweisen um (z. B. G37-Sehtest)?
Gesundheitsbezogene Dokumente gehören dem Mitarbeiter. Er entscheidet über jede Freigabe an die Firma einzeln und kann sie jederzeit widerrufen (Art. 9 DSGVO, ausdrückliche Einwilligung). Ohne aktive Freigabe sieht die Firma das Dokument nicht - auch nicht die Schweißaufsicht.
Wie lange bleiben unsere Nachweise verfügbar?
Solange Ihr Firmenkonto besteht, bleiben alle Attestierungen abrufbar. Endet das Konto, haben Sie zwölf Monate Zeit, die Nachweise herunterzuladen. Danach werden sie gelöscht. Unser Rat: Laden Sie Nachweise, die Sie langfristig aufbewahren müssen, direkt nach dem Ausstellen herunter und legen Sie sie in Ihrer eigenen Ablage ab. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen liegen beim Arbeitgeber, nicht beim Schulungsanbieter.
Ich bin Prüfer / Auditor - was bietet das Partnerprogramm?
Prüfer, die Kunden auf NormProof aufmerksam machen, erhalten eine Vermittlungsprovision. Die Empfehlung bleibt unabhängig: Es gibt keine Vorgaben, welche Zertifizierungsstelle oder welcher Prüfer beauftragt wird. Details unter „Für Prüfer" oder per Mail an [email protected].
Noch Fragen offen?
Schreib uns - wir antworten werktags in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
E-Mail an [email protected]